Meditation

Was ist Meditation?

Meditation ist ein „systematisches weniger“ werden. Es ist eine Wissenschaft des Geistes mit ganz konkreten Wirkungen und Folgen. Die wissenschaftliche Meditation hat ganz bestimmte Ziele.

Ihr Hauptziel ist der Kontakt mit etwas Größerem.
Ihr Weg führt über eine Erweiterung des Bewusstseins.
Ihr Werkzeug ist der konzentrierte Geist.

Aber voran allen Dingen, ist die Meditation ein stufenweises Abnehmen.

Ein weniger Werden und dadurch an etwas größeres Teilhaben.
Ein Loslassen innerhalb höchster geistiger Aktivität.

Die wissenschaftliche Meditation kennt 5 Phasen:

Konzentration
Meditation
Die Stille
Kontemplation
Erleuchtung

Eine kleine Einführung:

Es beginnt mit einer einfachen Übung, der Konzentration, wie das bekannte Beobachten einer Kerzenflamme oder ein Halten der Aufmerksamkeit zwischen den Augenbrauen. Es kann aber auch etwas alltägliches Sein, was über längere Zeit die volle Aufmerksamkeit benötigt, wie die Vorbereitung auf eine Diplomarbeit oder die Ausrichtung aller Sinne eines Künstlers auf sein Werk. Diese Beschäftigungen schulen das mentale Werkzeug bis es in meditative Zustände hinübergleitet.

Meditation ist nichts anderes, als über längere Zeit eine hohe Konzentration aufrecht zu erhalten. Der Unterschied zum Stadium der Konzentration besteht lediglich im Zeitfaktor. Es ist eine verlängerte Konzentration, ein langer Prozeß kontinuierlichen Übens und das Resultat von Erfahrung. Die äußeren Angelegenheiten wurden standhaft abgewiesen und die Aufmerksamkeit wurde zunehmend nach innen gewandt. Der Denkapparat erfährt eine neue Art der Tätigkeit.

Konzentration tut jedem gut, sie schenkt die Fähigkeit, das Leben zu organisieren und zielgerecht zu handeln. Meditation bringt Klarheit und Reinheit im Denken. Vom Standpunkt des Denkens ist Meditation die “Erlangung des Zutritts“ zur Welt der Ideen.

Meditation bringt alle Ebenen in Übereinstimmung. Im höchsten Punkt der Ruhe entsteht Stille. Wie im Auge eines Sturmes. Es ist die Pause, das Zwischenspiel. Stille ist der am schwersten zu meisternde Teil. Es ist eine Art selbst auferlegtes Warten - eine Empfänglichkeit. Stille ist das Ende aller möglichen Anstrengungen in dem Sinne, dass nichts mehr getan werden kann. Es ist der Gipfelpunkt äußerer Passivität und gleichzeitig der höchste Aufwand innerer Aktivität. Die Stille ist ein Umkehrpunkt, indem der Bewusstseins-Aspekt auftaucht.

Im Stadium der Kontemplation nun wird das Denken überschritten. Esoterisch gesprochen ist es die Haltung des inneren oder höheren Menschen in seinem eigenen Bereich, wie er über Formen hinausblickt und mit den Energien Kontakt aufnimmt. Das Bewusstsein des Menschen ist nicht mehr im Denkvermögen konzentriert, sondern ist über das Grenzland in das Reich des Geistes hinübergeglitten. Im voll erwachtem Bewußtsein erfährt der Mensch Wahrheit aus erster Hand. In der Kontemplation treten wir in einen höheren Zustand ein und übermitteln dem physischen Gehirn das, was die Seele selbst wahrnimmt, wenn sie nach außen blickt.

Der Zustand der Erleuchtung ist die vollständige und direkte Erfahrung aller Dinge und ein daraus resultierendes Leben bezeichnet das Stadium der Inspiration, ein „inspiriertes Leben“ führen.

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